Informationen zur Karl-Hofmann-Schule BBS Worms

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Praktika der FSSO

DurchfĂŒhrungsgesichtspunkte fĂŒr das erste und zweite Blockpraktikum [edit]

Die SchĂŒler/SchĂŒlerinnen der Fachschule fĂŒr Sozialwesen in Rheinland-Pfalz legen innerhalb ihrer Ausbildung zwei sechswöchige Praktika ab.

Die Praxisstelle, insbesondere der Praktikumsanleiter, leistet im Rahmen des praktischen TĂ€tigkeitsfeldes einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung des Erziehers/der Erzieherin. Der Praktikant/die Praktikantin des ersten Pratikums sollte in die Gesamtarbeit der jeweiligen Einrichtung eingefĂŒhrt und zu persönlichem Einsatz aktiviert werden.

Er/Sie sollte sich auseinandersetzen mit:

  1. der Einrichtung
    • ihrer Struktur und Funktion
    • ihren verschiedenen Arbeitsbereichen
    • ihrem speziellen pĂ€dagogischen Auftrag
    • den Arbeitsgebieten der Mitarbeiter
    • den sozialen bzw. familiĂ€ren Bedingungen der zu betreuenden Kinder und Jugendlichen
  2. der erzieherischen Einrichtung und dem Bezug zum Kind und Jugendlichen durch HinfĂŒhrung zur
    • Reflektion des eigenen und fremden Handelns
    • Aufgeschlossenheit fĂŒr Selbst- und Fremdkritik
    • Äußerung eigener Fragen
    • Aufnehmen von Kontakten unter BerĂŒcksichtigung der kindlichen BedĂŒrfnisse
    • Erfassung von Konfliktsituationen
    • Teilnahme und Mitarbeit an TeamgesprĂ€chen
  3. den Lernangeboten und deren Wirkung durch
    • Beobachtung und Beschreibung kindlicher und jugendlicher Verhaltensweisen
    • Beobachtung systematischer LernvorgĂ€nge im motorischen, emotionalen, sozialen, kognitiven oder kreativen Bereich
    • Planung und DurchfĂŒhrung von didaktische Übungen
    • Kennenlernen von Spielmaterialien und BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten
    • Übernehmen von Teilaufgaben unter gezielter Anleitung

Allgemeine Hinweise zur Praxisanleitung [edit]

Der Praktikant/Die Praktikantin nimmt an allen Dienstzeiten (FrĂŒh-, SpĂ€t-, und Wochenenddienst) teil, damit er die Gesamtarbeit und alle im Tagesablauf anfallenden Arbeiten der betreffenden Erziehungssituation kennenlernt (Teilnahme an besonderen GruppenaktivitĂ€ten; Elternarbeit, z. B. Elternabend, Spielnachmittag).

Der Praktikant/die Praktikantin sollte in den ersten beiden Wochen Gelegenheit haben, in verschiedenen Gruppen zu hospitieren. FĂŒr die weiteren Wochen ist er/sie in einer Gruppe fest einzusetzen und sollte nach Möglichkeit an der Wahl der Gruppe beteiligt werden.

Die Anforderungen an den Praktikanten/die Praktikantin sollten im Verlauf des Praktikums gesteigert werden. Zu der anfĂ€nglich ĂŒberwiegend beobachtenden TĂ€tigkeit des Praktikanten/der Praktikantin schafft der Praxisanleiter zusĂ€tzlich Möglichkeiten fĂŒr die zunehmend selbstĂ€ndige DurchfĂŒhrung von Teilaufgaben wĂ€hrend des Tagesablaufes.

Daneben sollte der Praktikant/die Praktikantin unter BerĂŒcksichtigung von Neigungen und Kenntnissen befĂ€higt werden, gelenkte Übungen mit Jugendlichen durchzufĂŒhren. Diese Aufgaben sollten sich organisch aus dem Erleben mit der Gruppe ergeben. Dabei sind Arbeitsplanung, Durchdenken des methodischen Aufbaus sowie das reflektierende GesprĂ€ch mit dem Praxisanleiter einzubeziehen.

FĂŒr den Verlauf des Praktikums ist es notwendig, dass mit dem Praktikanten/der Praktikantin regelmĂ€ĂŸig GesprĂ€che gefĂŒhrt werden:

  • EinfĂŒhrungsgesprĂ€che (Erziehungskonzept, Tagesablauf, Funktion der Mitarbeiter, Finanzen, RĂ€umlichkeiten, DienstgesprĂ€che)
  • praxisbegleitende GesprĂ€che (Erziehungsstile und -ziele, gemeinsame Erörterung kindlicher Verhaltensweisen)
  • MitarbeitergesprĂ€che (der Praktikant/die Praktikantin soll möglichst an allen MitarbeitergesprĂ€chen teilnehmen)

In angemessenen ZeitabstÀnden soll der Praxisanleiter/die Praxisanleiterin des Praktikanten/der Praktikantin die vorlÀufige Beurteilung seiner/ihrer Leistung in Verbindung mit Hinweisen, Anregungen und Anleitungen zur Verbesserung vermitteln.

Die Betreuung einer Gruppe als Aushilfe, z. B. in KrankheitsfĂ€llen der Gruppenleiterin/des Gruppenleiters, darf dem Praktikanten/der Praktikantin nicht ĂŒbertragen werden. Dem Praktikanten/der Praktikantin muss genĂŒgend Zeit zur Erarbeitung von schriftlichen Vorbereitungen und den Praktikumsberichten zur VerfĂŒgung stehen, da er ĂŒber die AktivitĂ€ten, im Blick auf die Einrichtung ebengenannter DurchfĂŒhrungspunkte, Berichte anzufertigen hat.

Aus unserer Erfahrung heraus empfehlen wir, eine wöchentliche Vorbereitungszeit von mindestens vier Stunden zu gewÀhren. Bei Fragen oder Schwierigkeiten bitten wir um Benachrichtigung.

Materialien zum Herunterladen [edit]

Hier finden Sie einzelne PDF und Word Dokumente zum herunterladen (Stand: 21.05.2013):

download.gifAnschreiben FSSO Blockpraktikum (PDF)

download.gifDurchfĂŒhrungspunkte (PDF)

download.gifAusbildungsplan (PDF)

download.gifPraktikumsbeurteilung (PDF)

download.gifPraktikumsbeurteilung (Word)

download.gifPraktikumsvereinbarung (PDF)